-
Startseite
-
a-t-Inhaltsverzeichnis
   aktuelles a-t
   Archiv
-
a-t-Volltextsuche
für Nichtabonnenten
-
Bereich für Abonnenten
   blitz-a-t
   e a-t
   a-t-Volltextregister
   NETZWERK-UAW
   Leserpost
-
atd Arzneimitteldatenbank
-
Glossar
-
a-t englisch  
-
Bestellungen
   arznei-telegramm
   Geschenkabo
   Bücher, CD,
   Sammelmappen
   atd
   Arzneimitteldatenbank
   Mitteilung
   an den Vertrieb
-
Wir über uns
-
Impressum
-
Datenschutz
-
 
Kurz und bündig
 
 

Viel Aufhebens um ASPIRIN MIGRÄNE: 1 g Azetylsalizylsäure (ASS, ASPIRIN u.a.) gilt als Standardtherapie für die Erstbehandlung von Migräneanfällen. Die Datenlage hierfür ist allerdings erstaunlich dürftig. Das Marketing der Bayer GmbH sorgt jetzt für Medienpräsenz: Noch nicht einmal im Handel, taucht ASPIRIN MIGRÄNE schon in den Schlagzeilen - "Endlich Migräne-Stopper da!" (Bild vom 26. Juni 2000) - und sogar in den Abendnachrichten auf. Nach einer unveröffentlichten Studie sollen zwei gepufferte Brausetabletten zu je 500 mg ASS 55% der Migränepatienten helfen, Plazebo 37% (GESSNER, U. [Bayer]: Pressesymposium, 27. Juni 2000, Kiel). Ein Vergleich der Brausetabletten mit konventionellen ASS-Zubereitungen fehlt jedoch. Besonderheiten hinsichtlich Nutzen und Verträglichkeit von ASPIRIN MIGRÄNE lassen sich daher aus den Daten nicht ableiten. Anfang August wird ASPIRIN MIGRÄNE für 19,40 DM für 24 Brausetabletten eingeführt - also siebenfach teurer als preiswerte ASS-Tabletten wie ASS VON CT.

 
© arznei-telegramm 07/00